Über Creative Compass

Was ist Creative Compass?

Creative Compass ist das Konzept meiner therapeutischen Arbeit, das sich in den 30 Jahren meiner Tätigkeit immer weiter entwickelt hat. Grundlage für diese Arbeit sind meine Ausbildung in Transpersonaler Psychotherapie bei Dr. habil. Hans Endres und meine Grundkurse in klassischer Homöopathie in Bad Boll und viele zusätzliche Seminare.

Daraus hat sich eine ganz eigenen Therapieform entwickelt, die ich „Creative Compass“ genannt habe, denn in allem, was ich gelernt und erfahren habe, wurde mir immer mehr bewusst, dass wir hier sind, um unsrer Schöpferpotential zu entfalten und so unser Leben selbst bestimmen zu können anstatt von äußeren Umständen bestimmt zu werden.

Dahin kommen wir allerdings nur dann, wenn wir unsere Authentizität, unser wahres Wesen, von all den vielen erlernten und übernommenen Schichten befreit haben. Diesen Weg nenne ich „Creative Compass“ weil wir eine Orientierung brauchen, um unser „Wahres Selbst“ finden zu können. Dazu dienen 4 Schritte:

1 – Standortbestimmung

Ohne zu wissen, wo wir sind, können wir nicht sagen, wohin wir wollen. (Wie bei einer Reise: Wenn wir nicht wissen, in welcher Stadt wir uns befinden, können wir unsern Zielort nicht erreichen) Das bedeutet, dass wir wertungsfrei erkennen, wie wir uns wahrnehmen und wie wir auf unser Umfeld wirken.

2 – Altlastbeseitigung

Wir schleppen aus Erziehung und eigener Erfahrung, aber auch von der Gesellschaft, der Familie übernommene Programme mit uns herum, die wir gar nicht als fremd wahrnehmen, die uns aber behindern und belasten – als würden wir Mühlsteine hinter uns herschleifen.

3 – Talent- und Potentialerkennung

Viele unserer Begabungen sind im Lauf des Lebens gar nicht zur Entfaltung gekommen oder der Alltagspflicht zum Opfer gefallen. Aber da liegt unser Vermögen. Sie sind der Schlüssel, den wir für ein erfülltes Leben brauchen.

 Integration und Neuorientierung

Auch wenn wir erkannt haben, wer wir sind und was wir brauchen, hindern uns die altbekannten und sehr vertrauten Gewohnheiten noch daran, das Neue so einfach zu praktizieren. Deshalb gehören Rückfälle zum Prozess. Aber diese Rückfälle nicht als Versagen sondern als eine wichtige Erkenntnis für eine Neuorientierung zu erkennen, das braucht Durchhaltevermögen und Geduld. Wenn wir uns eine neue Sportart aneignen wollen, empfinden wir es auch als normal, dass wir Fehler machen und viel üben müssen, um diesen Sport zu beherrschen!

Über mich

sarahhienerDen Weg, den ich heute anderen zeigen kann, bin ich selbst mit allen Höhen und Tiefen gegangen. Deshalb gibt es kaum Hindernisse und Stolpersteine, die ich nicht erlebt habe. So kann ich denen, die sich bereit erklären, aus dem leidvollen aber auch bequemen Dämmerschlaf der Fremdbestimmtheit des „normalen“ Lebens aufzuwachen, auf ihrer Reise durch den Dschungel des Alltags ein recht guter Reiseführer sein. Und – auch eines ist klar: Wir sind nie „fertig“. Das Leben ist wie ein Fluss, an dessen Untiefen, Windungen und Strudel wir uns immer neu orientieren müssen, um nicht stecken zu bleiben. Aber das können nur wir entscheiden! Natürlich können wir auch hängen bleiben – das ist unser freier Wille!

Als ich noch als Lehrerin Biologie und Chemie unterrichtet habe, fragte ich mich oft, ob das alles ist: Familie, Beruf, Lebensstandard. Die Antwort fand ich auf meiner eigenen Reise auch insofern, als dass auch wir selbst uns in ständigem Wandel befinden, aber dass es in uns einen göttlichen Funken gibt, der, wenn wir ihn befreien, uns zum Schöpfer unsres Lebens machen kann. Nur dann können wir im Alter ein weises Vorbild sein für die, die nach uns kommen. Dass die junge Generation nicht so verloren durchs Leben irren muss, wie das bei uns der Fall war, sondern einen Kompass an die Hand bekommt, an dem sie sich orientieren können, das ist mein größter Wunsch.

Dazu eine kurze kabbalistische Lehrgeschichte:

Ein weiser Lehrer arbeitete viele Jahre an einem kniffligen Problem, bis er schließlich die Antwort fand. Stolz stellte er seinem Schüler dieses Problem vor – und der fand die Antwort ganz schnell. Entsetzt ging er zu einem Kollegen: „Wieso brauche ich so lange, um die Lösung zu finden – und mein Schüler hat diese Antwort im Handumdrehen. „Nun“ antwortete der Kollege, „Das ist wie bei einem Wasserträger. Der muss hoch ins Gebirge klettern, um reines Quellwasser zu finden. Wenn er dann mit dem gefüllten Schlauch ins Tal kommt, braucht der Durstige nur eine Münze, um sich an dem reinen Wasser zu laben.“

Für mehr Infos: www.sarah-hiener.de


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